Montag, 28. Januar 2008

und wieder ein Stück finnisches Studentenleben




Guckt mal, ist das nicht toll!? Ich habe jetzt meinen eigenen pinken Overall - Ersties, ich komme!

Samstag, 26. Januar 2008

Turku


Noch als kleiner Nachtrag:

In Turku war ich mit meinen Eltern auch noch. Leider hat es an diesem Tag nur geregnet, von daher sind wir nicht spazieren gegangen, sondern habe uns nur die Burg angeschaut, aber die ist wirklich beeindruckend. Riesig groß und irgendwie auch ein bisschen unheimlich. Allerdings gab es in einigen Räumen auch eine Sonderaustellung (wozu - keine Ahnung), wo auch dieser beleuchtete Geselle zu finden war. Lustig, oder!? Sehr zu empfehlen ist auch der Dom in Turku, schöner Altarraum. Vor dem Dom stand ein riesiger Weihnachtsbaum. Erkennt Ihr meine Eltern?

Heute in Helsinki

Heute war hier ein sehr schöner Tag - viel Sonnenschein. Leider war es ziemlich eisig, denn gestern hat es den Tag über getaut und nachts waren dann wieder Minusgrade, aber wie gesagt, ansonsten sehr schön. Ich bin ein bisschen um den Töölösee gelaufen und habe Fotos gemacht, siehe unten (vlnr): Enten, Blick über den See nach Osten, vereiste Wege.

Lahti


Wir hatten uns für die letzten drei Tage ein Auto gemietet und sind ein bisschen in Südfinnland rumgefahren, allerdings schafft man bei max. 100km/h (meist 80km/h) und relativ eisigen Straßen nicht so viel.
Also ging es am ersten Tag nur nach Lahti, Skisprungschanzen angucken. Schon beeindruckend diese Dinger, wenn man da runterfahren soll... Ansonsten war in Lahti aber nicht sehr viel los, das Skimuseum war leider wegen Umbauarbeiten geschlossen;-( Wir sind dann noch ein bisschen am Hafen rumgelaufen, da war voll viel Schnee, das war wirklich toll. Außerdem gibt es da noch das Sibeliustalo, ein Veranstaltungszentrum. Ein sehr schickes Gebäude, wie immer in Finnland mit viel Holz und Glas.

Dienstag, 22. Januar 2008

Tallinn(III)

Aber eins noch: In T. gibt es eine 400(?) Jahre alte Apotheke, da mussten wir natürlich hin. (Für die Nichtwisser: meine Mutti arbeitet in der Apotheke). Also: Meine Mutti vor und in der ältesten Apotheke Tallins und nochmal meine Eltern (in der Stadt und auf der Rückfahrt).


Tallinn(II)

Was ich persönlich irgendwie beeindruckend fand waren die Neubauten (so heißen Plattenbauten auf Milowerisch) in einen Stadtteil von Tallin. Man stelle sich vor, 1 km^2 Neubauten, dicht an dicht, dazu noch Nieselregen, uäh! Sah ganz schön trostlos und irgendwie auch ziemlich nach Zone aus - some things never change.
Da ist mir Tallins Altstadt doch lieber, siehe Foto vor irgendeinem nett restaurierten Hotel. Wir waren ziemlich lange in der Altstadt unterwegs, das einzige Problem war nur, dass es auch in T. ziemlich früh dunkel wurde, dahe gibt's nicht viele Fotos.

Tallinn (I)

Am 09.01. mussten wir ziemlich früh aufstehen, 5.50Uhr um unsere Fähre nach Tallin zu kriegen. Es ist erstaunlich, wieviel um acht Uhr morgens schon am Hafen los ist, das wäre ja nix für mich. Die Fährüberfahrt war nett und der Kaffee preiswert (im Vegleich zu Helsinki zumindest). In Tallin beschlossen wir zuerst eine Stadtrundfahrt zu machen. Also das war ja wirklich witzig. Erstmal waren wir die einzigen in diesem Bus (siehe Foto) und dann war dieser Bus auch noch ca. 300 Jahre alt und nicht geheizt. Aber war trotzdem nett. Ich wusste z.B. gar nicht, wie groß Tallin eigentlich ist und das es da noch orginal Holzhäuser von vor 100 Jahren gibt. Also wenn Ihr mal da seid, macht mal 'ne Stadtrundfahrt.

Helsinki sighseeing (II)

Genaugenommen war auf Suomenlinna nämlich gar nichts los außer Eiseskälte und Wind. Trotzdem sind wir zwei Stunden durch die Gegend gestapft und haben uns die alten Burganlangen und alles angeschaut. War sehr nett und völlig anders als im Sommer (siehe post vom 16. September). Danach sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt: alte Markthalle, Stockman (das ist sowas wie das Harrods von Helsinki), Marimekko, etc.
Am nächsten Tag wurden dann die restlichen Sehenswürdigkeiten abgeklappert, Felsenkirche, Sibeliusdenkmal (siehe Foto) und so.

Nur so nebenbei: Mit am besten hat meinen Eltern, glaube ich, das Mittagessen im Unicafe gefallen - 15€ für drei Personen ist halt einfach unschlagbar ;-)

Helsinki sighseeing

Natürlich führte uns der Weg erst einmal zur tuomiokirkko (eigentlich erst zur Touristeninfo, aber das ist ja uninteressant:), das muss man einfach gesehen haben. Wie man sieht, war es an diesem Tag (seitsemäs tammikuuta = 7. Januar) ziemlich windig, was uns allerdings nicht davon abhielt, auch noch die Uspenski-Kathedrale zu besichtigen, zumindest von außen. Für alle, die es noch nicht wissen: Die Uspenski-Kathedrale ist die Kirche in Helsinki, die immer geschlossen ist, wann immer man auch dort hingeht. Da wir für den nächsten Tag eine Stadtrundfahrt gebucht hatten, stand also nur noch Suomenlinna auf dem Programm. Seid Ihr schon mal bei minus sieben Grad Fähre gefahren? - Voll kalt!
Auf dem dritten Bild ist der Kirchturm von Suomenlinna zu sehen. Was da sonst noch los war seht Ihr nach der nächsten Maus, äh, im nächsten post.

Besuch im Januar

Nach Wismar war dann für drei kurze Tage wieder Heimurlaub in Milow angesagt, aber nur als kleine Verschnaufpause, denn am 6. Januar ging der Flieger wieder nach Helsinki. Diesmal war ich aber nicht allein, sondern hatte noch meine Eltern im Gepäck. Wir verließen Berlin mit angehendem Winterwetter (unser Flugzeug musste erst noch enteist werden), aber auch Helsinki empfing uns winterlich.

Die ersten drei Tage war es auch richtig schön kalt (~-7°C) und es schneite ab und zu, also genau das richtige Wetter für eine sightseeing Tour zu Fuß durch Helsinki!

Wismar

Und noch mehr Wismarfotos...

Sonntag, 20. Januar 2008

Wismar


Wismar ist wirklich schön, kann ich empfehlen - schöne alte Häuser und lustige Straßennamen...

Silvester auf Poel

Am 28. ging es dann auf die Insel Poel zum Silvester feiern. Die Jungs hatten sich im Sommer überlegt, "Silvester mal ganz ruhig zu feiern", also haben wir uns ein Ferienhaus (mit Sauna, weil das ja klar ist) gemietet und mit ca. 30.000 anderen Leuten auf Poel ruhig Silvester gefeiert. Im Bild, Erik (Irina musste leider arbeiten, kam aber einen Tag vorbei), Susi und Daniel.
Da Wismar ja nicht weit ist, haben wir auch einen schönen Tagesausflug dahin unternommen, inkl. Hansekogge besichtigen und über die Schweinebrücke laufen (warum die wohl so heißt?).

1. Weihnachtsfeiertag

Am ersten Feiertag kommen bei uns tradiotionell die Nachbarn vorbei (vlnr): meine Oma Toni, Onkel Günther & Tante Doris (Nachbarn), meine Mutti und ein anderer Günther (gegenüber), Björn und ich. Da wurden dann nochmal Geschenke ausgetauscht und man hat sich nett unterhalten, bis die Gans fertig war. Ach ja, Weihnachten zu Hause ist doch nett:-)

Weihnachten

Hier sieht man z.B. wie der Herr Opitz sein Gedicht aufsagt. Nachdem dann nach einer gefühlten Stunde endlich alle Geschenke verteilt waren, ging es ans Auspacken. Wie man sieht war Lucia mindestens genauso an meinen Geschenken interessiert wie ich. Meine persönliche Geschenke-Hitliste: Herrenhuth Stern, Taschenlampe mit Akku, Stephan Hawkings "Kurze Geschichte der Zeit", diverse andere Bücher, eine CD von Quatuor Ebene, Ohrringe.
Ansonsten wurde während der Feiertage natürlich viel zu viel gegessen, aber dafür war halt Weihnachten. Ach ja, was ich noch erwähnen sollte. Ich habe über die Feiertage mal wieder meine alte Blockflöte rausgeholt, also konnten wir an Heilig Abend schön mit Blockflötenbegleitung singen, das war sehr schön. Zwei Tage später kam dann noch MuttisPatenkind vorbei und mit der habe ich auch noch "Oh Du Fröhliche" geflötet - ach, wie nett.

Auf nach Hause!

Uff, da habe ich mich ja schon eine ganze Weile nicht mehr gemeldet. Also, erstmal vorweg, Weihnachten war total toll. Helsinki war zwar schön, aber so kurz vor Weihnachten hatte ich doch schon ein wenig Sehnsucht nach Hause, denn hier war es die ganze Zeit dunkel (ab 8.50 Uhr wurde es langsam hell) und es lag auch überhaupt kein Schnee. Dafür war es in Milow erstaunlich winterlich (siehe drittes Foto). Die Tage vor Weihnachten waren schonmal sehr nett, Freundinnen treffen, mit Björn nach Berlin fahren, solche Sachen halt. An Heilig Abend hatten wir dieses Jahr zum ersten Mal meinen Onkel Klaus und Tante Erika aus Premnitz und meine Cousine Heidi inkl. Partner (Carsten) und Kind (Lucia) da, das war toll. Lucia ist vier und da kam natürlich auch der Weihnachtsmann, das war ja total süß. Jedenfalls musste auch jeder ein Gedicht aufsagen, respektive ein Lied singen, was auch alle brav gemacht haben. Da kamen mir ja meine finnischen Weihnachtslieder, die wir mit Äänenkannattajat geprobt hatten, gerade richtig. Ich glaube der Weihnachstmann war von "Rudolph" auf finnisch sehr angetan.