Freitag, 4. April 2008

Ballet und der Beginn von St. Petersburg

Aber der Reihe nach:
Wir sind Donnerstag morgen um acht hier aus Helsinki los und waren dann nach allen üblichen Pinkel-, Raucher-, Grenz- und Tankpausen gegen fünf Uhr nachmittags in St. Petersburg, was aber noch nichts zu sagen hatte. Denn dort ist soviel (ich meine wirklich soviel) Verkehr, dass einfach ständig Stau ist und es noch eine weitere dreiviertel Stunde dauerte, bis wir endlich in unserer Jugendherberge waren. Ja, so wie sich das für Studenten gehört haben wir in einer Jugendherberge geschlafen; das war was - Zonenzeiten lassen grüßen! Jedenfalls hatten wir dann nicht mehr so viel Zeit uns schick zu machen, denn es ging ins Ballett, "Romeo und Julia" im Mariinskij Theater. Über dieses Theater könnt Ihr Euch selbst schlau machen, es gehört jedenfalls zu den besten Russlands und die Balletttänzer haben irre was drauf, da war ich schwer beeindruckt. Am Freitag gab es dann erstmal eine obligatorische Stadtrundfahrt. Dabei haben wir die Kirche in der Peter-und-Paul Festung besichtigt, da wurde der Grundstein für St. Petersburg gelegt. Schöne Kirche, auch wenn dieses Protzige der orthodoxen Kirche ja nicht so ganz mein Fall ist. Aber trotzdem sehr interessant. Nach der Rundfahrt hatten wir dann etwas Freizeit, die ich schnellen Schrittes mit meinem Reiseführer in der Hand verbracht habe, es gab ja soviel zu gucken! Anschließend die schon erwähnten drei Stunden Eremitage (die Recherche dazu sei dem interessierten Leser überlassen). Allein was da alles an Gemälden rumhängt: Rembrant, Tizian, Da Vinci, Gauguin, Picasso, Kandisky, C.D. Friedrich, Matisse, ...

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